Black Friday Sale Schaufenster

Black Friday? Wir feiern lieber den Circular Monday!

Bald ist es wieder soweit: Jedes Jahr am vierten Freitag im November locken Shops weltweit mit Rabattaktionen, um den Konsum anzuregen. Dabei sehen wir doch beinahe tĂ€glich die Auswirkungen des Massenkonsums in den Nachrichten: Klimakatastrophe, menschenunwĂŒrdige Arbeitsbedingungen, Plastikbedrohung fĂŒr unsere Ozeane. Nachhaltigkeit und Black Friday sind also grundsĂ€tzlich nicht vereinbar.

Wir nehmen stattdessen am Circular Monday teil, da wir glauben, dass zirkulĂ€res Wirtschaften einen langfristigen sozialen und ökologischen Mehrwert bietet. 

Was ist der Circular Monday?

Der Circular Monday (ehem. White Monday) wurde 2017 in Schweden gegrĂŒndet und 2019 von den hejhej-mats GrĂŒnderinnen nach Deutschland geholt. Letztes Jahr haben Unternehmen, Organisationen und Influencer*innen aus ĂŒber 30 LĂ€ndern am White Monday teilgenommen! Er findet jedes Jahr am Montag vor dem Black Friday statt. 2020 gibt es eine weltweite NamensĂ€nderung: Circular Monday. Die zentrale Botschaft: zirkulĂ€r konsumieren.

Das heißt: Anstelle Freitag nach Deals Ausschau zu halten, schau doch heute mal durch deine Wohnung. Was ist kaputt, was nutzt du nicht mehr? Kannst du es reparieren oder an Freund*innen weitergeben? Was wolltest du am Black Friday besorgen, kannst du das auch gebraucht kaufen oder von deiner Familie leihen? Circular Monday ruft auf, bewusst mit Ressourcen umzugehen statt dem Konsumwahn nachzugeben. Und zwar nicht nur am Circular Monday, sondern das ganze Jahr ĂŒber.

Ist Circular Monday also nur eine weitere Anti-Kampagne? Nein! Es gibt den Black Friday, der fĂŒr linearen Konsum, Rabatte und Shopping-Wahnsinn bekannt ist. 

Wir glauben jedoch, dass die Zukunft eine andere ist zirkulĂ€rer Konsum, der keine neuen Ressourcen von unseren Planeten erfordert. 

Kreislaufwirtschaft

Bei der Kreislaufwirtschaft geht es ums Wiederverwerten, Weitergeben, Reparieren, Upcyceln, Leihen und Neukonzeptionieren. Drei Strategien davon stehen am Circular Monday im Fokus: Rent, Repair und Reuse, also Leihen, Reparieren und Wiederverwerten. Dies sind alles Strategien, die den Nutzen von Produkten verlĂ€ngern oder erweitern. Auch Bracenet ist Teil einer Kreislaufwirtschaft: Wir upcyceln geborgene Geisternetze, die sonst als PlastikmĂŒll durch die Meere treiben wĂŒrden. Wir erhöhen damit ihren Nutzen und schenken ihnen ein neues Leben. Wenn du mehr ĂŒber Upcycling wissen möchtest, schau mal hier

Das Gegenteil der Kreislaufwirtschaft ist ĂŒbrigens die Linearwirtschaft oder auch “Wegwerfgesellschaft”. Dabei werden fĂŒr neue Produkte in der Regel auch neue Rohstoffe gefördert und verarbeitet. Nach Ablauf der Produktlebensdauer werden die Produkte dann oft auf der MĂŒlldeponie entsorgt oder thermisch verwertet und damit sind auch die Ressourcen verbraucht, ohne weiteren Nutzen zu haben. Das System ist unserer Meinung nach heutzutage nicht mehr tragbar. Unsere Ressourcen sind wertvoll und endlich, daher  sollten sie auch so behandelt werden. Schließlich wollen wir nicht irgendwann mit großen MĂŒllbergen, aber ohne Ressourcen dastehen. Unsere Produkte sind bereits in ihrem zweiten Lebenszyklus, und sollen hier auch ĂŒbrigens auch lebenslĂ€nglich halten. Deshalb reparieren wir alles, was kaputt geht, ganz egal, wann du bei uns eingekauft hast. 

Konsum per se ist nicht schlecht

Wir sind uns also einig: Blinder und unbedachter Konsum am Black Friday ist nicht nachhaltig. Bewusstes Einkaufen hingegen schon. Frag dich, was du wirklich brauchst und informiere dich, wie die Produkte produziert worden sind. So macht Einkaufen doch auch gleich viel mehr Spaß und die Vorfreude ist grĂ¶ĂŸer, oder nicht?

Solltest du noch ĂŒberlegen, eins unsere Produkte zu kaufen, haben wir dir die Vorarbeit schon mal abgenommen: Lies doch einfach mal unseren Blogartikel “4 GrĂŒnde, warum ein Bracenet besser als kein Bracenet ist”

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