Veganuary: Vegan ins neue Jahr 2021

Jede/r von uns kennt sie: die guten alten Neujahrsvorsätze. Viele Menschen nutzen den Jahreswechsel, um klare Intentionen zu setzen und das neue Jahr möglichst gesund zu starten. Vorsätze wie bewusste Ernährung und geringerer Fleischkonsum sind hierbei wahre Kassenschlager. Doch wie das so oft mit Vorsätzen ist, werden diese häufig schneller über Bord geworfen, als man schauen kann. Die gemeinnützige Organisation und Kampagne Veganuary hat hierfür die perfekte Lösung gefunden. Veganuary ruft weltweit dazu auf,  das Jahr mit 31 Tagen pflanzlicher Ernährung zu starten. Goodbye Ausreden & Motivationsloch! Veganuary versorgt alle Teilnehmer*innen mit leckeren Rezepten und praktischen Einstiegstipps, sodass der vegane Januar nicht nur gesund, sondern auch ganz leicht geschmackvoll wird! Erfahre in diesem Artikel mehr über Veganuary, warum du unbedingt dabei sein solltest und wo du noch mehr Tipps für einen möglichst einfachen Start findest.

Veganuary: Was steckt dahinter? 

2014 wurde die Organisation und Kampagne Veganuary in Großbritannien ins Leben gerufen und seither haben fast eine Million Menschen aus 192 Ländern an der 31-Tage Vegan-Challenge teilgenommen. Auch Promis wie Joaquin Phoenix, Paul McCartney und deutsche Berühmtheiten wie Hannes Jaenicke und Anne Menden sind längst überzeugte Supporter und ermutigen ihre Fans jedes Jahr aufs Neue, beim Veganuary dabei zu sein. Die Organisation arbeitet außerdem eng mit Unternehmen zusammen, um deren bisheriges veganes Produktangebot dauerhaft zu erweitern, neue Menüs in Restaurants zu kreieren oder den Veganuary sowie vegane Produkte verstärkt zu bewerben. 

“Unsere Mission ist es, Menschen zu inspirieren und dabei zu unterstützen, eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren, einen Wandel bei Unternehmen hin zu mehr veganen Produkten voranzutreiben und eine globale Bewegung zu schaffen, die sich für nachhaltige Ernährungsentscheidungen einsetzt”

Veganuary

Gute Gründe, um vegan mal zu probieren

Gut fürs Klima: 

Mittlerweile ist es nichts Neues, dass unsere Ernährung einen extremen Einfluss auf die Umwelt und den fortschreitenden Klimawandel hat. Laut des Bundesamtes für Umwelt ist die industrielle Tierhaltung Hauptverursacher für klimaschädliche Gase. Die Methanemission, die sich fast vollständig auf die Rinder- und Milchkuhhaltung zurückführen lässt, macht hierbei 77 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Emissionen aus. Demnach kann schon der reduzierter Konsum bestimmter Fleisch- und Milchprodukte einen erheblichen Einfluss auf die persönliche Umweltbilanz haben

Gut für die Gesundheit:

Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung kann nicht nur vielfältig, bunt und lecker sein, sondern soll vor allem gesundheitsfördernd wirken. Laut Veganuary berichten Teilnehmer*innen immer wieder, dass sie sich während der 31-Tage-Challenge energetischer fühlen, eine bessere Verdauung haben und sich die Schlafqualität gesteigert hat. 98 Prozent der Teilnehmer*innen würden Veganuary sogar empfehlen. Doch auch hier ist wichtig zu erwähnen, dass Ernährung was äußert Individuelles ist und schlussendlich nur die Selbsterfahrung zählt. Veganuary bietet den perfekten Rahmen, um die pflanzliche Ernährung kennenzulernen und mögliche Gesundheits-Benefits am eigenen Leib zu erfahren. 

Gut für die Tiere: 

Der letzte Punkt ist eigentlich offensichtlich, aber trotzdem absolut nennenswert. Die Entscheidung für eine pflanzliche Ernährungsweise ist gleichzeitig eine Entscheidung gegen Tierleid. Besonders in der Massentierhaltung werden die Grundbedürfnisse der Tiere stark vernachlässigt und deren Bewegungsfreiheit extrem eingeschränkt. Auch in Deutschland werden jährlich circa 763 Mio. Tiere in Massentierhaltung gehalten und nach meist kurzer Lebenszeit geschlachtet. 

Auch die Überfischung der Meere ist ein großes Problem. Durch immer steigenden Fischfang werden mehr Fische gefangen als diese durch natürliche Vermehrung nachwachsen können. Laut WWF sind rund 31 Prozent der weltweiten Fischbestände überfischt. Vermehrter Fischfang führt aber nicht nur zu gestörten Ökosystemen, sondern auch zu mehr Geisternetzen in unseren Meeren. 

Jeder Schritt zählt!

Besonders wichtig ist jedoch zu erwähnen, dass es beim Veganuary nicht um ein radikales Verändern deiner Lebensweise oder um das Ziel, ein perfekt vegan lebender Mensch zu werden, geht. Alleine die Auseinandersetzung mit deiner Ernährung, deiner Umwelt und deinen Werten kann sehr viel bewirken! Auch wenn du nur einige tierische Produkte weglassen möchtest, ist das völlig in Ordnung. Wir alle haben unterschiedliche Hintergründe und Bedürfnisse. Niemand ist perfekt und jeder hat sein eigenes Tempo! 

Um dir den Start möglichst einfach zu gestalten, nimmt dich Veganuary an die Hand und versorgt dich mit Rezepten und Informationen. Schau hierzu gerne noch einmal auf deren Website vorbei, hier findest du alles rundum eine pflanzliche Ernährung und weitere Facts zu der 31-Tage-Challenge. Zur Veganuary-Anmeldung gelangst du hier.

Team Bracenet x Veganuary 

Auch wir von Bracenet wollen den Januar dem Veganuary widmen! Wir freuen uns unglaublich, einen positiven Beitrag zu leisten und die Mission von Veganuary zu unterstützen. Besonders bei unseren Produkten achten wir darauf, dass diese vegan sind. Unsere Bracenets, Keychains usw. werden deshalb ausschließlich mit veganem Kleber gefertigt!

Innerhalb unseres Teams haben wir außerdem beschlossen, uns im Januar intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Auf unserem Instagram-Kanal wollen wir euch gerne mitnehmen und im Januar zu Themen rund um die vegane Lebensweise informieren, Mythen aufklären und Facts mit euch teilen. Wir freuen uns sehr auf den Austausch mit euch!

Du bist bereits vegan und suchst nach einer neuen Herausforderung? Wir haben eine Idee für dich!  Versuche doch deinen Plastikkonsum weiter zu reduzieren – hier haben wir 31 Tipps für dich, wie du auf Plastik verzichten kannst.

Bracenet Rainbow II
Geposted am

Queere Meerestiere – Bunte Vielfalt im und am Wasser

Homosexualität bei Meerestieren? Genau! Schon Aristoteles hat vor 2300 Jahren über homosexuelle Paare im Tierreich berichtet und bis heute wurde bereits bei circa 1500 Tierarten homosexuelles Verhalten beobachtet. Passend zum Pride Month im Juni haben wir genauer zum Thema Homosexualität bei Meerestieren recherchiert

Geposted am

GOT BAG im Interview: Idee und Impact

Wir bergen Geisternetze aus den Ozeanen – und andere tolle Unternehmen wie GOT BAG kämpfen gegen den sonstigen Plastikmüll in unseren Meeren. Jetzt machen wir gemeinsame Sache mit dem Save the Seas Pack! Wir haben GOT BAG für dich interviewt, um etwas mehr über die Hintergründe und den Impact der Rucksäcke zu erfahren.

korallen-versauerung-der-ozeane
Geposted am

Die Versauerung der Meere und ihre Folgen

Die Ozeane bedecken ⅔ unseres Planeten – sie sind so riesig, dass sie unverletzlich erscheinen. Aber durch unsere Arbeit wissen wir, dass sie mit vielen Problemen kämpfen – zum Beispiel ihrer Versauerung. Was das bedeutet, erklären wir euch in diesem Artikel!