Stell dir vor, die spannendsten Menschen kaufen unsere Bracenets und wir wussten es nicht!
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Ist uns so passiert.
Es haben sogar Supporter von euch mit riesiger Reichweite, spannenden Positionen und aus namhaften Unternehmen bei uns eingekauft und wir hatten absolut keine Ahnung davon.
Und während wir uns natürlich riesig gefreut haben, dass Menschen, die Millionen andere Menschen erreichen, unsere Produkte tragen, haben wir uns gleichzeitig auch ein bisschen darüber „geärgert“, dass wir selbst davon nichts mitbekommen haben und uns nicht weiter vernetzen konnten. Wir hocken meist beim Fertigen, hinter Zollerklärungen oder auf Netzhalden und sehen davon nichts.
Denn was ja eigentlich klar ist, ein zufriedener Kunde der die Bracenet Mission und Marke schon kennt, ist immer die beste Möglichkeit sichtbar zu werden. Ihr liebt uns ja schon und unterstützt uns teilweise seit 10 Jahren. Dieses große Glück, hätten wir für Bracenet eigentlich viel besser nutzen können. Wir haben unser Marketingbudget schon immer in die Meere gesteckt statt in teure Werbung, aber deshalb waren wir lange auch nicht sichtbar.
Wie viele solcher Chancen haben wir wohl schon verpasst? Aber fangen wir die Geschichte mal von vorne an.
Benjamin und ich hatten damals beide ganz normale Jobs, die erstmal einfach nur die Miete gedeckt haben. Nach dem 12-Stunden-Agenturtag haben wir bis spät in die Nacht bei uns im Wohnzimmer noch selbst die Bestellungen gepackt. Die Kisten wurden immer mehr, die Nächte immer kürzer. Das war lange vor der heutigen Social-Media-Welt fülle, vor Reels, Stories und dieser kompletten Influencer-Zeit.
Es ist heute fast schon unvorstellbar, aber damals gab es wirklich nur eine Handvoll bekannter Influencer. Wenn dann plötzlich mal ein bekannter Name in den Bestellungen auftauchte, manchmal auch Schauspieler oder Sportler, haben wir handgeschriebene Notizen beigelegt oder irgendein kleines Goodie dazu gepackt. Und tatsächlich sind wir mit quasi keinem Marketingbudget ziemlich gut gefahren. So haben wir es sogar ins Kino als Product-Placement ans Handgelenk von Matthias Schweighöfer und in den Abspann bei ,,Vielmachglas'' geschafft für 0€ Werbebudget. Und das nur, weil der Produzent des Films bei uns bestellt hat und wir ihm einen Brief geschickt haben, mit der Bitte wenn er wieder mal mit Matthias dreht, würden wir darin gern eine Rolle spielen.

Das Matthias indem Film in Minute 10 gestorben ist, haben wir nicht kommen sehen - aber das war uns dann auch egal :)

Auch die Idee für unsere Hundeleine entstand, weil wir Martin Rütter in unseren Kunden entdeckt haben, der unsere Idee und Mission so gefeiert hat, dass daraus gemeinsam ein komplett neues Produkt aus unseren Fischernetzleinen entstanden ist.

Heute dreht sich die Welt der Influencer wesentlich schneller. Sie bewerben alles und jeden und sind nicht glaubwürdig, weil sie die Produkte nicht wirklich mögen, sondern bezahlt werden. Plötzlich hatten nicht mehr nur Schauspieler oder Musiker Reichweite, sondern auch Menschen mit kleinen Accounts aber Communities mit gleichen Interessen und hoher Loyalität. Nanoinfluencer sagen die Fachleute dazu. Journalisten, Sportler, Gründerinnen, Fotografen oder Leute mit ganz speziellen Interessen und Hobbys. Eigentlich alle, die Menschen erreichen und Vertrauen aufgebaut haben. Unsere Bestellungen konnten wir irgendwann nicht mehr selbst packen. Wir brieften unser Team, dass bei bekannten Namen oder spannenden Unternehmen eine kleine Aufmerksamkeit mit ins Paket sollte. Das ging über Jahre im Daily Business aber praktisch unter.
Irgendwann gab es einfach so viele Menschen mit spannender Reichweite, bekannte Gesichter, Creator, dass man sie unmöglich alle kennen konnte.
Und so kam es, dass wir eher zufällig gesehen haben, Seitenbacher – ein bekannter Müslihersteller, offensichtlich eine ganze Menge Produkte bei uns zum marktüblichen Preis eingekauft und Müsli-Bracenet Bundles auf ihrer Website angeboten hatte. Diese fand ich auf der Website, konnte mich aber nicht daran erinnern eine Kooperation eingetütet zu haben. Unsere Recherche ergab, dass es Intern 6 Kontakte in den E-Mails gab, in denen Seitenbacher mit uns zusammenarbeiten wollte.
Wir waren auf dem Weg zu einer Präsentation und dachten, dafür muss es doch eine Lösung geben, damit uns sowas nicht wieder passiert. Es war zum einen schade aber auch frustrierend zu sehen, dass so intensiv versucht wurde eine Zusammenarbeit einzugehen und es nicht zustande kam. Für uns war das eine vertane Chance, aus dieser Möglichkeit eine großartige Zusammenarbeit zu machen, von der beide Seiten hätten profitieren können. Und die Meere somit ebenfalls.
Da wurde uns klar, wie viele Chancen vielleicht schon unbemerkt an uns vorbeigegangen sind und dass es vermutlich nicht nur uns so geht, sondern auch allen anderen Unternehmen am Markt.
Und somit war die Idee zu VipUp geboren. Ein Tool welches mir hilft Menschen mit Reichweite zu identifizieren die uns schon lieben und am Arm tragen.
Aber das ist eine Geschichte für den nächsten Artikel.
Bis bald eure
Madeleine